Frühgeburten

Frühgeburten: Es ist schon länger bekannt, dass Infektionen im Beckenbereich vorzeitige Wehen auslösen und untergewichtige Babys verursachen können. Die Entzündungen führen zu größeren Mengen von Substanzen wie z.B. Prostaglandin E-2, welches Wehen auslösen kann. Es gibt immer mehr Anzeichen dafür, dass auch orale Infektionen Frühgeburten auslösen können. Parodontalbakterien produzieren Moleküle, die genauso Wehen-auslösendes Prostaglandin ausschütten können. Eine Studie belegte, dass die Wahrscheinlichkeit bei Müttern frühgeborener kleinen Babys eine massive Parodontitis vorzufinden sehr viel höher ist als bei Müttern normalgewichtiger Babys, obwohl sonst keine Prädisposition für eine Frühgeburt Prävention fängt beim Schutz und Aufbau des Knochens an. Das bedeutet, dass man für ausreichende Kalziumzufuhr durch die Ernährung vor 30 sorgen muss, wenn der langsame Knochenverlust einsetzt. Patienten mit Osteoporose verlieren Knochen im Mund sowohl in der Hüfte als auch im Rückgrat und Frauen nach der Menopause, die keine Hormonsubstitution bekommen, haben ein stark erhöhtes Risiko an Parodontitis zu erkranken. Prävention bedeutet aber auch die tägliche Routine beim Putzen und Reinigen mit Zahnseide oder Interdentalbürstchen und die professionelle Zahnreinigung - mindestens zweimal jährlich.